Fortbildung: Lieder mit Gebärden

Mit dem Körper reden: Musik, Rhythmik, Tanz, Singen, Summen, Klatschen ... mit dem Herzen und dem ganzen Körper dabei sein ... Im Alltag trauen wir uns das oft nicht. Wie geht es dann erst den Kindern, die neu in die Kita kommen, für die vieles ungewohnt und anders ist. Vielleicht klingt es sogar anders, das was auf die Ohren trifft. Und traut sich jeder schon mitzumachen oder andere anzusprechen? Neben als dem Neuen ist es auch schwieriger, die Muskulatur im Mund und Halsbereich zu beherrschen, als die groberen Bewegungsabläufe mit Armen und Händen. Manche Kinder trauen sich einfach nicht. Manchen fehlen Erfolgserlebnisse, weil es nicht so klappt, wie sie es möchten... Wenn wir zusätzlich mit den Händen reden und mit unserer Mimik das Ganze größer machen, dann bekommen wir nicht nur leichter die Aufmerksamkeit der Kinder, wir sprechen auch mehrere neurologische Ebenen an und laden vielfältig zum Mitmachen ein. Zeigen ist einfachen als reden. Beides zusammen fördert die Srachentwicklung. Es entsteht neben der Muttersprache eine zweite "Vertrautsprache", die eine Brücke zu weiteren "Fremdsprachen" bildet. Mit Liedern, die Spaß machen, zum Mitmachen einladen, Geschichten erzählen, können wir Gebärden zum Text vermitteln, die wir dann auch im Alltag einsetzen können. Wer hier mit uns Spaß haben und lernen will kann uns buchen. (Toni Luy)


Zielgruppe: Erzieher innen, Lehrer innen pädagogische Fachkräfte, Eltern